DIE LUDWIGSKLAUSE
AUF DER LUDWIGSHÖHE
ZU DARMSTADT/ BESSUNGEN
"Wahrlich, ich muß eingestehn`auf dem Berg ist`s wunderschön!"
(Aus der Zeitschrift von 1853 "Die Muse, Blätter für
ernste und heitere Unterhaltung")
Seit August 1976 gibt es nun
die "Ludwigsklause" auf der Ludwigshöhe. Aus dem ehemaligen "Kiosk
in Blockhüttenbauweise" ist ein kleines urgemütliches Lokal
mit einem ganz eigenen Flair geworden. Nach einer gründlichen Modernisierung
im Frühling 2004 kann man zu moderaten Preise einkehren und etwas
trinken oder verschiedene Kleinigkeiten essen. (Karte unter "Speiskarte"
einsehbar. Bitte am linken Bildrand anklicken!)
Historische Ludwigshöh´Fotos schmücken den Gastraum und
vermitteln einen Eindruck vom ehemaligen Hotel-Restaurant, das bis Ende
1945 hier existierte und mehrere Pächter im Laufe der Jahre sah. So
wurde der Bessunger Wirt "Faust" nicht nur durch sein Gasthaus "Ludwigshöhe"
bekannt, sondern auch durch eine Erwähnung im der Lokalposse "Der
Datterich". Weitere Pächter folgten.
So auch eine ganze Dynasty der Familie Frey, danach Wilhelm
Emmel und als letzter Pächter zog der Bessunger Wilhelm "Willi" Wenz
die Fäden auf der Ludwigshöhe. Nachdem die Deutsche Wehrmacht
(exakter, die damalige Luftwaffe) in den Kriegsjahren das
Hotel-Restaurant für militärische Zwecke zweckentfremdete und
schließlich 1945 selbst sprengte und in Brand setzte, war es mit
dem einst so prachtvollen Ausflugsziel vorbei.
Nach dem 2 .Weltkrieg sollte eine ehemalige Wehrmachtsbaracke rechts
neben dem Ludwigsturm ein wenig "Flair"auf den Bessunger Hausberg bringen.
Karl Borgmann aus Eberstadt bewirtschaftete diese kurz, danach übernahm
Anfang der 50er bis Anfang der 60 Jahre Liesel Dornbach das "Cafe-Restaurant
Ludwigshöhe".
Diese Ära endete mit dem damaligen Verkauf des Geländes, dem
Abriß der kleinen Lokalität und dem damaligen Willen die Ludwigshöhe
mit einem "Multifunktionshotel" großflächig zu bebauen.
Zum Glück kam es nie soweit. Durch die Gründung einer "Bürgeraktion"
und der Mithilfe vieler Freiwilliger, allenvoran der Bessunger Ernst-Bickel,
konnte der Hausberg als "natürliches Ausflugsziel" erhalten werden.
Diese Bürgeraktion ist, neben anderen Förderen, durch eine Fusion
mit einem anderen Bessunger Verein als "Bürgeraktion Bessungen/Ludwigshöhe"
weiterhin auf dem Bessunger Hausberg aktiv.
Impressionen
Im August 2006 konnte auf ein
30 Jähriges Jubiläum der Ludwigsklause zurückgeblickt
werden, die durch den ersten Pächter und "Bessunger Original" Heiner
Aßmuth 1976 als damaliges "Knusperhäuschen" eröffnet
wurde. Auch hier folgten einige Pächter. Durch Modernisierungen
und weitere Aus- und Umbauten wurde eine gemütliche Einkehr mit
Platz zwischen 30-35 Personen geschaffen.
Weiterhin kann man auch an einem Verkaufsfenster Getränke und
Speisen selbst abholen. Genügend Bänke und Tische
stehen um die "Ludwigsklause" zur Verfügung. Ein Gang zur 30 Meter
entfernten historischen Aussichtsterrasse ist lohnenswert und zu empfehlen.
Die Speisekarte ist gut bestückt und lädt zur kleinen
und größeren "Brotzeit" ein. Täglich frischer Kuchen rundet
das Angebot ab.
Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag
ist eine Rundumsicht vom Ludwigsturm möglich. Weitere Informationen
über die Geschichte der Ludwigshöhe und Ihrer Umgebung
("DIE LUDWIGSHÖHE-DER BESSUNGER HAUSBERG" u. "DER BISMARCKTURM
UND WALDPARK MARIENHÖHE" ) sind im Buchchandel,
in diversen Bessunger Geschäften und bei uns auf der Ludwigshöhe
zu erwerben. Ebenso eine Wanderkarte, historische Bilder, Flyer,
Visitenkarten und und und......
Bitte bei Interesse an
der "Ludwigsklause" melden!
Bis bald in der "Ludwigsklause" auf der Ludwigshöhe !
Bei Gruppen über 5 Personen wäre eine Voranmeldung wünschenswert!
Telefon: 06151 52416
Dienstag bis Samstag von 12-18 Uhr (Sommerzeit - 20 Uhr)
Sonn- und Feiertags von 11-18 Uhr (Sommerzeit -20 Uhr)
LUST AUF FAMILIEN-, FIRMEN-, ADVENTS-, WEIHNACHTS- UND GEBURTSTAGSFEIERN?
WIR SIND FÜR SIE AUCH HIER DER ANSPRECHPARTNER!